Grundschule Pommersfelden

 

Zirkus, Zirkus, Zirkus

 

„Das hätt ich nicht gedacht!“

„Danke, dass so etwas möglich ist.“

„So kann Schule auch sein!“

Die Begeisterung der Mütter, Väter, Tanten und Freunde nahm am Freitag nach den Vorstellungen der dritten Klassen kein Ende. Aber nicht nur die Zuschauer trampelten sich die Seele aus dem Leib, um den jungen Artisten ihrer Anerkennung auszudrücken. Auch die Kinder selber gaben sich zufrieden und ließen sich am Freitag nach anstrengenden Tagen unter der Applausdusche bejubeln.

 

Aber eines nach dem anderen. Wie schon im vergangen Jahr durften wieder die zwei dritten Klassen je eine Woche vor den Osterferien am Zirkusprojekt in Bamberg beim Zirkus Don Giovanni teilnehmen. Bereits am Montag schnupperten sie Zirkusluft und die Kinder lernten die unterschiedlichen Künste kennen. Angeboten wurde Poischwingen, Fakirkunst, Jonglieren, Balllaufen, Akrobatik, Seillaufen, Seilspringen und Clownerie.

Denn ohne einen Clown ist ein Zirkus kein richtiger Zirkus!

 

Nachdem die Kinder sich selbstständig zu je zwei Gruppen gemeldet hatten, Begann am Dienstag das Übungsprogramm. Von 8.30 Uhr bis etwa 10. 00 Uhr wurde die eine Disziplin geübt, dann nach einer Pause bis gegen 12.00 Uhr die andere.

Dazwischen gab es für alle gemeinsam Spiele und Gemeinschaftsübungen. Die Zeit verging wie im Flug und am Donnerstag mussten die Abläufe mit der Musik in Einklang gebracht werden.

Nur am Freitagmorgen konnte zusammen mit den Lichtspezialisten alles noch einmal durchgeprobt werden. Natürlich war niemand aufgeregt, was sich deutlich an den verschwitzten Händen und dem bescheidenen Appetit feststellen ließ.
Aber dann hieß es schon "Manege frei!"
Ein echter Zirkusdirektor führte durch das abwechslungsreiche Programm. Auch hier verging die Zeit viel zu schnell und so hieß es schon nach über einer Stunde: Das war die letzte Nummer. Voller Stolz und mehr als zufrieden ließen sich die Kinder loben und lobten sich selber. Aber sie dankten auch den Zirkuspädagogen die eine Woche mit ihnen gelernt, geübt, beratschlagt und erfunden hatten. Sicher wird manch einer diese eine Woche nie mehr vergessen. So könnte Schule auch sein.

Ganz herzlich möchten wir uns bei allen bedanken, die diese Woche möglich gemacht haben. Das waren in erster Linie die Eltern, die die Hauptkosten übernahmen und natürlich die Gemeinde, die wie schon im Vorjahr für die Buskosten aufkam.
Vielen Dank!