Grundschule Pommersfelden

 

16.05.2014

Der Cellist Maximilian Hornung zu Besuch

Am Freitag, den 16.5.2014 war Maximilian Hornung in der Grundschule Pommersfelden zu Besuch. Er ist ein sehr begabter Cellist, der schon in vielen Ländern als Solist Konzerte spielte. Er blieb von 9.40 Uhr – 11.10 Uhr und zeigte den Kindern sein Cello. Als erstes spielte er ein Stück mit seinem Cello vor. Alle Schüler der Klassen 4a und 4b und einige Lehrer hörten ihm gespannt zu und waren erstaunt, wie virtuos er mit dem Instrument spielen konnte. Es hörte sich sehr gut an und er bekam sehr viel Applaus. Auch eine Zeitungsreporterin war gekommen und fotografierte.

Maximilian Hornung war sehr nett und unterhielt sich gleich mit den Schülern: „Nennt mich Max, sonst komme ich mir so alt vor!“ Erst fragte er sie, welche Instrumente sie spielten. Ein Junge hatte immerhin schon einmal Cellounterricht gehabt. Anschließend erklärte Herr Hornung den Schülern die einzelnen Teile des Cellos und was kaputt gehen kann.

Dann stellten ihm die Kinder viele interessante Fragen, die er alle geduldig beantwortete. So fragte jemand, seit wann er schon Cello spielte. Er hatte mit 8 Jahren sein erstes Cello bekommen. Heute ist er 28 Jahre alt, sodass er schon seit 20 Jahren Cello spielt. Sein längstes Konzert war zweieinhalb Stunden lang. Auf Flugreisen bekommt sein Instrument ein eigenes Flugticket mit dem Namen „Herr Cello Hornung“, weil es auf einem Sitz neben ihm mitfliegt. Auf die Frage: „Wurdest du schon einmal ausgebuht?“, antwortete er: „Nein, zum Glück nicht!“ Zwischen den Fragen spielte er immer wieder verschiedene Musikstücke. Das wildeste Stück war ein Teil aus dem schwersten Konzert, das Maximilian jemals hatte spielen müssen. Er musste auch Cello spielen, um die Fragen beantworten zu können, z.B. baten ihn die Kinder ein trauriges Lied zu spielen oder die Melodie der Moldau. Auf Bitte eines Schülers verspielte er sich bei „Alle meine Entchen“ sogar absichtlich. Er berichtete auch, dass das Instrument soviel kostet wie ein neuer Porsche. Ein Mädchen aus Oberndorf, das wissen wollte, ob es schwer sei, Cello zu spielen, durfte sogar einmal selbst sein wertvolles Instrument ausprobieren.

Am Ende bekam jeder eine Autogrammkarte, die der Cellist noch eigenhändig unterschrieb. Die zwei Stunden mit Maximilian Hornung waren sehr interessant. Das war ein Tag, den wir nicht so schnell vergessen werden.

Schülerinnen der Klasse 4a