Grundschule Pommersfelden

 

18.12.2014

Unsere Schule besucht das Weihnachtstheater "Sieh, was du nicht siehst!"

(c) Thomas Bachmann, gilt für alle vier Bilder

Unsere diesjährige vorweihnachtliche Theaterfahrt führte uns (die Klassen1/2 am 16.12 und die Klassen 3/4 am 18.12.2014) wieder nach Bamberg ins E.T.A.-Hoffmann-Theater zur Aufführung „Sieh, was du nicht siehst“.

„War das eine hervorragend aufbereitete Unterrichtsstunde zum Thema „optische Täuschungen“, oder ein fantastisches Märchen mit visuellen Tricks?
Die Wahrheit ist: Es war beides. Vieles davon haben wir doch schon einmal gesehen, als wir in HSU das Auge durchgenommen haben. Das werden sich vielleicht unsere Dritt- und Viertklässler gefragt haben. Für die Erst- und Zweitklässler war wahrscheinlich alles neu und deshalb war es, um die Geschichte zu verstehen, gut, dass sie vorher im Unterricht darüber geredet haben.

Das Stück „Sieh, was du nicht siehst“ beinhaltet viele, meist optische Phänomene, eingebettet in eine traditionelle, orientalische Liebesgeschichte zwischen einem Prinzen und einer Prinzessin unter den Augen eines strengen Vaters. Es ist also ein „Märchen vom Sehen“, dass dem Prinzen, die Schwächen der Augen vorführt.
Als sich dieser Prinz Animus Dschajan in die schöne Prinzessin Blickfangia Berivan verliebt, brauchen beide zu ihrem Glück nur noch den Segen des Vaters, Baba al Büyücü. Dieser hat aber nur Interesse an seinen wissenschaftlichen Entdeckungen und Maschinen, die es ihm ermöglichen, Dinge erscheinen und verschwinden zu lassen, sichtbar und unsichtbar zu machen und Sachen bis zum Fantastischen hin zu verändern.

Dieses Hobby nutzt er aus, um den Prinzen von seiner Tochter fernzuhalten und ihn und seine Klugheit zu testen. Zuerst macht der Vater das gesamte Schloss für den Prinzen unsichtbar und als dieser es doch findet, sieht er seine Prinzessin als hässliche alte Frau. Eine Chance, die Prinzessin zu bekommen gibt es noch. Der Prinz muss mehrere optische Rätsel lösen und er schafft alle mit lautstarker Hilfe der kleinen Zuschauer. Gleichzeitig muss er auch seinem tollpatschigen Freund Harün Sehnix helfen, der unsichtbar durch das Schloss irrt. Auch dazu braucht er die Zwischenrufe der Kinder.

So hat auch dieses ungewöhnliche Märchen ein gutes Ende und alle sind wieder glücklich, auch die jungen Gäste.

Einige wichtige Fragen wollten viele am nächsten Tag in der Schule noch geklärt wissen, zum Beispiel:

Wie können sich die Seiten eines Buches von allein umblättern? Wie kann es sein, dass sich Schubfächer selbstständig öffnen und schließen? Wer hat den Roboter gebaut, der immer wieder über die Bühne fuhr? Wo finde ich die optischen Täuschungen im Internet? ...

Alle waren von dem Märchen begeistert, das mit einer gewaltigen Lichter- und Lasershow, mit den visuellen Phänomenen, mit plötzlichen Explosionen und anderen technischen Überraschungen immer für Spannung und Abwechslung sorgte. Natürlich beeindruckte auch die hohe Schauspielkunst der Darsteller.